Um ein problemloses Miteinander von Nicht-Hundehaltern mit Hundehaltern aber auch unter den Hundehaltern selbst zu ermöglichen, sollten einige Regeln eingehalten werden. Eigentlich selbstverständlich.

  • Dass ich den Hundekot aufnehme und in einen dafür vorgesehenen Abfalleimer werfe ist selbstverständlich. Ich deponiere die Robidog-Säcke nie unterwegs. Oft gehe ich einen andern Weg zurück als ursprünglich geplant.
  • Ich lasse meinen Hund nicht einfach so auf fremde Hunde zulaufen (ob angeleint oder nicht). Nicht jeder andere Hund ist verträglich (er könnte auch krank sein, ängstlich sein etc.) und nicht jeder Hundebesitzer mag es, wenn ein wildfremder Hund plötzlich auf den eigenen zugeschossen kommt. Ist der fremde Hund angeleint oder unter Kontrolle beim Hundeführer, ist es selbstverständlich, dass ich meinen Hund auch an die Leine nehme oder bei mir unter Kontrolle halte.
  • Wenn Spaziergänger, Velofahrer, Jogger, Reiter usw. des Weges kommen, rufe ich meinen Hund und leine ihn an oder lasse ihn – wenn er zuverlässig gehorcht – neben mir gehen, absitzen oder liegen bis die Menschen vorbei sind. Verständlicherweise mag nicht jeder Mensch wenn er angeschnuppert oder gar angesprungen wird. Man sollte immer Verständnis aufbringen, dass es nun mal Leute gibt, die Angst vor Hunden haben.
  • Ich lasse es nicht zu, dass sich mein nasser Hund bei fremden Menschen ausschüttelt!
  • Ich füttere niemals einen fremden Hund, wenn ich nicht vorher seinen Besitzer gefragt habe, ob das in Ordnung gehe. Weder mag jeder Hundebesitzer, wenn sein Hund hemmungslos andere anbettelt, noch verträgt jeder Hund jedes Futter.
  • Wenn ich merke, das mein Hund in angespannter Haltung und leicht drohendem Grundtenor auf einen anderen Hund zu schleicht, dann lasse ich ihn nicht dorthin, sondern schnappe mir meinen Hund bevor es Stress gibt und lenke ihn ab oder gehe einfach weiter. Es ist sinnlos, die Situation zu überspielen.
  • Hunde dürfen nicht jagen. Weder Katzen, Hasen, Füchse, Vögel oder Rehe. Auch ein Herumrennen im Wald ist nicht akzeptabel, da die Tiere dort auch ihre Ruhe benötigen (mein Hund ist ja nicht der einzige, der die Ruhe der Tiere stören könnte). Besonderes Augenmerk darauf gilt während der Setzzeit.
  • Einen Hund anbinden und weggehen (z.B. in ein Geschäft) ist nicht erlaubt (der Hund ist unter Kontrolle zu halten, dies kann ich nicht, wenn ich im Geschäft bin und der Hund drausen angebunden ist).
  • Wenn irgendwo ein Hund angebunden ist, so lasse ich meinen Hund nicht zu diesem Hund.
  • Sollte es doch einmal dazukommen, dass sich mein eigener Hund und ein anderer streiten, dann stehe ich nicht hysterisch schreiend daneben, sondern trete einige Schritte zur Seite. Ein Eingreifen ist äusserst problematisch und nur sehr erfahrenen Hundeführern sinnvoll möglich.