Agility ist eine noch recht junge Hundesportart, in der es auf Geschicklichkeit, Geschwindigkeit  und auch Gehorsam ankommt. Mensch und Hund durchlaufen dabei einen Parcours, der aus verschiedenen Hindernissen wie Sprüngen, Tunnel, Weitsprung, Wippe, Kletterwand, Slalom, etc. besteht. Der Mensch muss seinen Hund geschickt fehlerfrei durch den Parcours führen und das so schnell wie möglich.

Beim Agility wird der Hund, wie in kaum einer anderen Sportart, sowohl körperlich als auch geistig gefördert. Es kommt nämlich nicht nur darauf an, dass der Hund gut springen und schnell laufen kann, sondern er muss blitzschnell auf die kleinsten Gesten seines Besitzers reagieren. Das bedeutet, dass sich der Hund (wie der Mensch auch) extrem konzentrieren muss – und in jedem Parcours neu gefordert ist, weil der Parcours immer unterschiedlich steht.

Während in den meisten anderen Hundesportarten schematisierte Abläufe im Vordergrund stehen, die gut ausgebildete Hunde irgendwann fast im Schlaf absolvieren, liegt der Reiz des Agilitys darin, dass immer wieder neue Parcoursformationen bewältigt werden müssen und daher der Hund stets auch geistig gefordert wird.
Neben der körperlichen wie geistigen Auslastung fördert Agility die Bindung zum Besitzer, den Grundgehorsam – und das Selbstbewusstsein der Hunde.

Agility heisst für uns auf einfache und intelligente Weise mit seinem Hund zusammen Spaß zu haben und ihm auch geistige Herausforderungen zu bieten. In unseren Agilitykursen bereiten wir uns daher nicht in erster Linie gezielt auf das Wettkampfagility vor, sondern leiten die Mensch-Hund Teams an, stetig schwieriger werdende Parcours zu bewältigen – aber immer unter dem Leitsatz: Basis ist die Motivation – Es muß beiden Partnern hauptsächlich Spass machen!

Wir setzen keine Leistungsziele, aber das Ziel des Trainings sollte darin bestehen, Prüfungen zu absolvieren.

Voraussetzung zur Teilnahme an einem Agilitykurs ist ein bestehender Grundgehorsam des Hundes: er muss frei führig sein, darf sich nicht von anderen Hunden ablenken lassen, sollte das Heranrufen so gut wie das Bleiben beherrschen, lauf- und springfreudig sein. Vor allem aber: er muß körperlich gesund sein (Mindestalter 1 Jahr). Das gilt sowohl für seinen Bewegungsapparat (Hunde mit einer Hüftgelenksdysplasie sollten z.B. kein Agility betreiben), wie auch für sein Herz-Kreislaufsystem. Auch bei schweren Hunden sollte man besser eine andere Form der Beschäftigung suchen, da die Belastung für die Gelenke zu gross werden kann.